Betriebsärztlich begleitete Rehabilitation (B.Ä.R.)

Betreuen Sie als Betriebsarzt Arbeitnehmer, deren Beschäftigungsfähigkeit durch erhebliche Gesundheitsstörungen bedroht ist?

Bitte denken Sie daran: in geeigneten Fällen kann die Beantragung eine Reha-Maßnahme Ihrem Mitarbeiter nützlich sein und auch Ihre betriebsärztliche Rolle wird gestärkt.

In Baden-Württemberg verwenden Sie bitte die folgende Formulare:
(Download bei der DRV Baden-Württemberg)

Der Betriebsarzt erhält (nur in Baden-Württemberg) für Zusendung von Befundberichten/Reha-Antrag, Maßnahmenbericht (bei Rückkehr an den Arbeitsplatz) und Nachbeurteilung jeweils eine Vergütung von 25 € von der Rentenversicherung Baden- Württemberg.

Das Verfahren ist einfacher als Sie denken: Hausärztliche und fachärztliche Befunde müssen nicht notwendigerweise vom Betriebsarzt gesammelt werden. Ermittlungspflicht hat der Reha-Träger. Die nötige Arbeitsplatzbeschreibung durch den Betriebsarzt ist kurz gehalten.

Über den Verlauf und das Ergebnis der Rehabilitation wird der Betriebsarzt von der Reha-Klinik informiert.
Bei Rückkehr des Arbeitnehmers in den Betrieb dokumentiert der Betriebsarzt die Ergebnisse der Reha-Leistung. Darüber hinaus begleitet er die Rückkehr des Mitarbeiters in den Arbeitsprozess.
Hierüber informiert er die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg 6-12 Monate nach Abschluss der Rehabilitationsleistung.

Das Projekt wird von der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg
(SAMA, Dr. G. Enderle) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Rehamedizin an der Universität Ulm (Dr. A. Enderle, Dr. R. Kaluscha) evaluiert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Gerd Enderle: enderle@samanet.de