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Aktuelle Information!
Der nächste curriculare Umweltmedizinkurs (80 Stunden / 100 Stunden)
wird im Jahre 2013 stattfinden
(siehe
"Kurse").
Im Jahr 2010 fand
in Baden-Württemberg ein erster curricularer Fortbildungskurs
Umweltmedizin entsprechend den Curriculum-Empfehlungen der Bundesärztekammer
statt. Träger des Angebots sind das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg,
die Sozial- und Arbeitsmedizinische Akademie Baden-Württemberg e.V. und
die Landesärztekammer Baden-Württemberg. Der Kurs fand bei Teilnehmern
und Vortragenden sehr guten Anklang. Die Veranstalter werden den Kurs im Jahre
2013 erneut durchführen. [Näheres
zum Kursangebot siehe Kurse]
Allgemeines zur Umweltmedizin:
Die Umweltmedizin befasst sich mit der Erforschung, Erkennung und Behandlung
umweltbedingter und umweltassoziierter Gesundheitsstörungen. Sie hat individual-
und bevölkerungsmedizinische Aspekte. In der täglichen Praxis beim
niedergelassenen Arzt und im Krankenhaus spielen umweltmedizinische Zusammenhänge
nicht selten eine wichtige Rolle. Deswegen sind fundierte umweltmedizinische
Kenntnisse für den richtigen Umgang mit den Beschwerden des Patienten
von großem Vorteil.
Derzeit ist eine Vielzahl von umweltmedizinischen Noxen und Einwirkungen, wie
z.B. Feinstaub, Lärm, Radioaktivität oder chemische Stoffe bekannt.
Für viele Fragestellungen gibt es Empfehlungen zum standardisierten Vorgehen
unter Einbeziehung von umweltmedizinischen Untersuchungen sowie von Grenz-
oder Referenzwerten für das Biomonitoring oder Umgebungsuntersuchungen.
Daneben treten allerdings auch immer wieder Fragen im Bereich der Schnittstelle
Umweltmedizin und psychosomatische oder psychische Störungen auf.
Umweltmedizinisch versierte Ärzte betreuen Patienten mit einem individuellen
umweltmedizinischen Problem und können für allgemeine umweltmedizinische
Fragen angesprochen werden. Grundlage der ärztlichen Beratung sind jeweils
das umweltmedizinische Wissen und die Ergebnisse der Risikobewertung.
Die Umweltmedizin bildet mit ihrem bevölkerungsmedizinischen Aspekt einen
wichtigen Baustein der Prävention. Zusammen mit Ärzten und anderen
Fachleuten in Gesundheitsämtern, weiteren Behörden und wissenschaftlichen
Instituten kann auf die Gestaltung gesundheitsfördernder Umweltbedingungen
Einfluss genommen und die Bevölkerung hinsichtlich möglicher Umweltrisiken
beraten werden.
Für Ihre Fragen und Anregungen zu umweltmedizinischen Fortbildungsthemen
steht gerne zur Verfügung:
Dr. med. Dipl.-Chem. Gerd Enderle, Leiter der
Fachbereiche Arbeitsmedizin und Umweltmedizin der SAMA,
e-mail: enderle@samanet.de
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